Ein Defensiv-Anker und vier Dauerbrenner

Kurzpässe am Mittwoch

Ömer Toprak sorgt in der Werder-Abwehr für Stabilität (Foto: nordphoto).
Kurzpässe
Mittwoch, 20.01.2021 / 11:41 Uhr

+++ Der grün-weiße Fels: Ömer Toprak ist für den SV Werder aktuell unverzichtbar. Der 31-Jährige dirigiert die Hintermannschaft und setzt auch im Spiel nach vorne Akzente. „Er ist momentan so wichtig für uns und das hat man heute wieder eindrucksvoll gesehen“, sagte Cheftrainer Florian Kofehldt nach dem Auswärtsspiel in Gladbach (zum Spielbericht) über seinen Innenverteidiger, den er daher auch gemäß einer Absprache schon in der 56. Minute auswechselte. Toprak solle „so lange die Beine ihn tragen“ spielen, man wolle bei ihm aber keinerlei Risiko eingehen, so Kohfeldt. „Wir mussten ihn einfach runternehmen, weil es aktuell in einer ‚Englischen Woche‘ nicht dreimal 90 Minuten geht. Da kommt er irgendwann wieder hin.“ Eines steht für den Werder-Coach fest: Auch am Samstag gegen Hertha ist Ömer Toprak definitiv gesetzt. +++

+++ Ausrufezeichen im individuellen Bereich: Nach der 0:1-Niederlage von Zufriedenheit zu sprechen, „das wäre Quatsch“, sagte auch Florian Kohfeldt am Dienstagabend (noch mehr Stimmen zum Spiel). Doch der Werder-Coach konnte dem Duell auf Augenhöhe mit dem Champions-League-Achtelfinalisten auch einige positive Aspekte abgewinnen. „Man muss Ergebnis und Leistung heute trennen, auch wenn das im Fußball immer extrem schwierig ist. Mit den individuellen Leistungen bin ich extrem zufrieden“, so Kohfedt. Vor allem für die jungen Spieler war der Cheftrainer voll des Lobes. „Felix Agu hat heute mehr als bestätigt, was er gegen Augsburg schon angedeutet hat, auch Manuel Mbom hat erneut ein gutes Spiel gemacht. Über Marco Friedl und Josh Sargent brauchen wir gar nicht reden, auch wenn er kein Tor gemacht hat. Auch Romano Schmid hatte zahlreiche gute Aktionen.“ Individuell seien einige Spieler an ihre aktuelle Leistungsgrenze gegangen und haben damit auch ein deutliches Ausrufezeichen im Konkurrenzkampf um die Stammplätze gesetzt. +++

2013 kam Davie Selke zu Werder und spielte sich über die U23 hoch zu den Profis (Foto: nordphoto).

+++ Vier Werderaner auf Platz 1: Sie laufen, sie ackern, sie kämpfen für Grün-Weiß. Maximilian Eggestein, Marco Friedl, Theodor Gebre Selassie und Jiri Pavlenka standen in allen 17 Bundesliga-Spielen für den SV Werder auf dem Platz – und das immer über die volle Spielzeit. So kommt jeder der vier Werder-Profis in der Saison 2020/21 bisher auf insgesamt 1530 Minuten. Die SVW-Dauerbrenner sind damit im Bundesliga-Vergleich an der Spitze und teilen sich aktuell gemeinsam mit Matthias Ginter, Lukas Hradecky und Alexander Schwolow den ersten Platz. +++

+++ Dritter Geburtstag im Werder-Trikot: Als Davie Selke 2013 an die Weser wechselte, hatte er ein paar Tage zuvor seinen 18. Geburtstag gefeiert. Sieben Jahre später, bei der Rückkehr 2020 - ebenfalls am Deadline-Day - das gleiche Spiel. Auch deshalb feiert der 26-Jährige, der schon 60 Pflichtspiele in Liga und Pokal für die Grün-Weißen absolvierte, am heutigen Mittwoch erst seinen dritten Geburtstag im Werder-Trikot. WERDER.DE sagt: Happy Birthday, Davie! +++

 

 

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